Die Initiative

Mit dem neuen Veranstaltungsformat „Regionenforum“ starten die SPÖ Bäuerinnen und Bauern eine breit angelegte Debatte über die Zukunft des ländlichen Raums, in der die Bevölkerung mit Expertinnen und Experten sowie politischen Akteurinnen und Akteuren Lösungen für zentrale Herausforderungen entwickelt. Urbane Konzepte für den ländlichen Raum zu adaptieren reicht nicht aus, es bedarf eigener Lösungen, beispielsweise für die Daseinsvorsorge oder bei Fragen zur Mobilität, Kinderbetreuung und Ausbildung.

Bei den Regionenforen sollen jene Menschen zu Wort kommen, die mit den Problemen des täglichen Lebens zu kämpfen haben. Gleichzeitig werden mit Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und den vielen zivilgesellschaftlichen Initiativen vor Ort Möglichkeiten aufgezeigt, wie eine lebenswerte Zukunft am Land aussehen kann. Unser oberstes Ziel ist es, die Zusammenarbeit und die Vernetzung einer Vielzahl von Beteiligten zu fördern, um so ein vermehrtes Bewusstsein für den ländlichen Raum zu schaffen.

In der politischen Debatte kommt der ländlichen Entwicklung ein immer größerer Stellenwert zu. Ob Bildungschancen, Verkehrsanbindungen, Verfügbarkeit von Arbeitsplätzen, die Erhaltung des Naturraumes oder der Infrastrukturausbau: Wie können ländliche Gebiete wirkungsvoll unterstützt werden? Welche Kriterien müssen erfüllt sein, damit der ländliche Raum eine stabile Zukunft vor sich hat? Fragen wie diese werden bei den Regionenforen im Fokus des Interesses stehen.

Die SPÖ Bäuerinnen und Bauern greifen dabei auf ein erprobtes Veranstaltungsformat zurück, das in Salzburg entwickelt wurde. Das dortige Zukunftsforum tourt seit Herbst 2015 durch alle Landesteile und bringt die Bevölkerung mit MultiplikatorInnen und Multiplikatoren an einen Tisch.